UUID-Generator

Generieren Sie Standard-UUIDs online. Diese Seite verwendet zufällige UUID v4 mit 122 zufälligen Bits und dem bekannten 36-Zeichen-Format.

Format
Generierte IDs
Bereit. Generieren Sie UUIDs direkt in Ihrem Browser.

Aufbau dieser ID

Layout
UUID v4: Hexadezimalgruppen im Format 8-4-4-4-12 mit RFC-Variant-Bits.
Entropie
122 zufällige Bits; Version und Variante beanspruchen 6 Bit des 128-Bit-Werts.
Zeit
Es werden weder Zeitstempel noch Gerätedaten codiert.
Kollisionsrisiko
Die Geburtstagsschranke für 122 zufällige Bits ist für gewöhnliche App-, Test- und Datenbank-IDs vernachlässigbar gering.
Beispiel
cdc9ed79-e111-4c93-8cc2-829b5c334e2b

Ihre IDs werden lokal mit sicheren Browser-Zufallsfunktionen generiert. Es wird nichts an BroBroGo übertragen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Art von UUID generiert diese Seite?

Sie generiert UUID v4-Werte: zufällige UUIDs im standardmäßigen, durch Bindestriche getrennten Format. Nutzen Sie die spezielle UUID v4-Seite, wenn Sie dieselbe Engine mit Fokus auf v4-Details wünschen.

Werden die UUIDs an einen Server gesendet?

Nein. Die Generierung erfolgt direkt in Ihrem Browser über die Web Crypto API, sodass die Werte auf Ihrem Gerät verbleiben.

Wie der Generator arbeitet

Der UUID‑v4‑Generator erzeugt eine oder mehrere UUIDv4‑Zeichenketten auf Basis kryptografischer Zufallszahlen, die der Browser bereitstellt. Der gesamte Vorgang läuft lokal ab – kein Wert wird an einen Server gesendet. Das Tool ist sofort einsatzbereit: Nach dem Laden der Seite erscheint der Status „Ready.“, und mit einem Klick auf „Generieren“ (oder dem Ändern einer Option) werden die IDs berechnet.

Sie steuern drei Parameter: die Anzahl der gewünschten IDs (zwischen 1 und 100), die Schreibweise (Klein‑ oder Großbuchstaben) und die Verwendung von Bindestrichen. Der Standard ist Kleinschreibung mit Bindestrichen. Jede Änderung löst eine sofortige Neuberechnung der gesamten Liste aus – die alten Werte werden verworfen. Ein einzelner Klick auf eine ID kopiert sie in die Zwischenablage; der „Copy all“‑Knopf kopiert alle angezeigten IDs auf einmal. Der Status wechselt auf „Generated.“ nach der Erzeugung und auf „Copied all!“, wenn alle IDs kopiert wurden.

Anders als bei zeitbasierten Formaten wie UUIDv7 oder ULID trägt eine UUIDv4 keine Zeitinformation. Die 122 Zufallsbits machen sie praktisch unvorhersagbar, aber die Werte sortieren sich willkürlich. Das hat direkte Folgen für die Datenbankleistung, wenn man sie als Primärschlüssel verwendet.

Die Struktur einer UUIDv4

Eine UUIDv4 ist eine 128‑Bit‑Zahl, die als 36‑Zeichen‑String dargestellt wird. Das Format folgt dem Muster 8‑4‑4‑4‑12: acht Hexadezimalzeichen, dann vier, dann vier, dann vier, dann zwölf. Mit Bindestrichen ergibt das xxxxxxxx-xxxx-4xxx-yxxx-xxxxxxxxxxxx. Ohne Bindestriche entfallen die Trennstriche, die Länge sinkt auf 32 Zeichen.

Die 128 Bit teilen sich festgelegt auf:

  • 4 Bit für die Version (hier 0100, also hex 4)
  • 2 Bit für die Variante (meist 10, also hex 8, 9, a oder b)
  • 122 Bit echte Zufallsdaten

Die Version wird im dritten Block an erster Stelle sichtbar: eine 4. Die Variante steckt im vierten Block an erster Stelle: dort kann nur 8, 9, a oder b erscheinen (binär 10xx). Die restlichen Ziffern sind reine Zufallshexadezimalzahlen. Das Tool hält sich exakt an dieses Schema – die Bit‑Struktur ist fest, lediglich die Darstellung (Groß‑/Kleinschreibung, Bindestriche) kann umgeschaltet werden.

Wer das Format ohne Bindestriche wählt, erhält immer noch die gleiche 128‑Bit‑Zahl, nur ohne visuelle Gliederung. Die interne Repräsentation und die Zufälligkeit ändern sich nicht.

Zufälligkeit und Kollisionswahrscheinlichkeit

Die 122 Zufallsbits einer UUIDv4 stammen aus dem kryptografischen Pseudozufallszahlengenerator des Browsers (z. B. crypto.getRandomValues()). Diese Quelle gilt als stark genug für Sicherheitsanwendungen wie Session‑IDs oder Tokens. Die Generierung ist deterministisch im Sinne des Algorithmus, aber die Ausgabe ist für Angreifer ohne Zugriff auf den internen Zustand nicht vorhersagbar.

Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei UUIDv4 identisch sind, ist vernachlässigbar klein. Bei 122 Zufallsbits gibt es 2^122 ≈ 5,3·10^36 mögliche Werte. Selbst wenn man eine Milliarde UUIDs pro Sekunde erzeugte, bräuchte man Milliarden von Jahren für eine 50%‑Kollisionswahrscheinlichkeit. In der Praxis können Sie Hunderte gleichzeitig generieren, ohne eine Duplikat befürchten zu müssen. Der Generator prüft nicht auf Kollisionen, da dies statistisch irrelevant ist.

Trotzdem: Eine UUIDv4 ist nicht „eindeutig“ im mathematischen Sinne, sondern nur mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit einmalig. Für die meisten Anwendungen reicht das. Wenn Sie absolute Eindeutigkeit über mehrere Systeme hinweg brauchen, müssten Sie zentrale Koordination oder einen verteilten Algorithmus wie Twitter Snowflake verwenden.

Auswirkungen auf Datenbankindizes

Der Hauptunterschied zwischen UUIDv4 und zeitbasierten IDs zeigt sich bei der Verwendung als Primärschlüssel in relationalen Datenbanken. UUIDv4‑Werte sind gleichmäßig über den gesamten Wertebereich verteilt – sie weisen keine chronologische Ordnung auf. Ein B‑Tree‑Index, der einen solchen Schlüssel speichert, muss bei jedem Einfügen einen neuen Eintrag an einer zufälligen Position einordnen. Das führt zu häufigem Seitensplitting und erhöhtem Speicherverbrauch.

Bei sequenziellen Schlüsseln (z. B. AUTO_INCREMENT) werden neue Werte am Ende des Indexes angehängt – Seiten müssen seltener geteilt werden, der Index bleibt kompakt. Für große Tabellen mit vielen Einfügeoperationen kann der Unterschied zwischen UUIDv4 und einem sequenziellen Schlüssel mehrere Faktor in der Schreib‑Performance ausmachen.

Das Fact Sheet warnt explizit: „UUIDv4 vermeidet Kollisionen, fragmentiert aber möglicherweise Indizes, wenn sie als Primärschlüssel verwendet werden“. Wenn Ihre Anwendung häufig neue Zeilen einfügt und zeitliche Sortierung wichtig ist, sollten Sie zu UUIDv7 oder ULID greifen (beide enthalten einen Zeitstempel). Wenn Sicherheit und Unvorhersagbarkeit Vorrang haben, bleibt UUIDv4 die richtige Wahl.

Vergleich mit zeitbasierten Identifikatoren

Die Seite bietet auch UUIDv7, ULID und NanoID an – aber der v4‑Modus ist für diejenigen gedacht, die eine unvorhersagbare ID ohne Zeitbezug brauchen. Die wesentlichen Unterschiede auf einen Blick:

Eigenschaft UUIDv4 UUIDv7 ULID
Zeitstempel nein ja (ms‑Genauigkeit) ja (ms‑Genauigkeit)
Zufallsbits 122 ca. 62 80
Sortierung zufällig aufsteigend aufsteigend
Primärschlüsseleignung schlecht (Fragmentierung) gut (monoton steigend) gut
Kollisionswahrscheinlichkeit verschwindend gering sehr gering sehr gering

ULID ist kürzer (26 Zeichen, Basis‑32), während UUIDv7 das gleiche 8‑4‑4‑4‑12‑Format wie v4 hat, aber die ersten 48 Bits für eine Zeitangabe reserviert. NanoID schließlich ist variabel lang und verwendet ein frei wählbares Alphabet.

Der Generator setzt bei v4 auf die volle 122‑Bit‑Zufälligkeit. Wählen Sie ein anderes Format, ändern sich auch die verfügbaren Optionen (z. B. entfallen bei NanoID die Umschalter für Großschreibung und Bindestriche). Für den v4‑Modus bleiben sie aktiv.

Optionen und Bedienung des Tools

Die Bedienung ist selbsterklärend, aber einige Details verdienen Aufmerksamkeit:

  • Format/Version: Sie wählen zwischen UUIDv4, UUIDv7, ULID und NanoID. Die Beschreibung hier gilt nur für UUIDv4.
  • Count: Eine ganze Zahl zwischen 1 und 100. Werte außerhalb dieses Bereichs werden nicht akzeptiert – der Schieberegler oder das Eingabefeld verhindert dies.
  • Uppercase (Großschreibung): Standardmäßig aus. Wenn aktiviert, werden alle Hexadezimalbuchstaben a–f als A–F ausgegeben. Die Bits ändern sich nicht, nur die Darstellung.
  • Include hyphens (Bindestriche): Standardmäßig an. Ohne Bindestriche erhalten Sie 32 zusammenhängende Hexadezimalzeichen (z. B. f47ac10b58cc4372a5670e02b2c3d479). Das ist praktisch, wenn Sie die UUID ohne Formatierung in eine Datenbank oder URL einfügen möchten.

Wichtig: Sobald Sie irgendeine Option ändern – auch nur einen Wert – wird die gesamte Liste neu generiert. Der bisherige Kopierinhalt wird nicht zurückgesetzt; die IDs in der Zwischenablage bleiben erhalten, bis Sie erneut kopieren. Das Tool zeigt nach jeder Aktion den passenden Status („Ready.“, „Generated.“, „Copied all!“).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Kann ich die gleiche UUID zweimal generieren? Theoretisch ja, praktisch nein. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei unabhängig erzeugte UUIDv4 identisch sind, liegt bei etwa 1 zu 5·10^36. Selbst wenn Sie parallel auf mehreren Computern jeweils Milliarden von IDs erzeugen, ist eine Kollision so gut wie ausgeschlossen.

2. Warum werden alle IDs neu generiert, wenn ich nur die Großschreibung ändere? Das Tool ist so programmiert, dass jede Änderung der Optionen eine neue Zufallsziehung auslöst. Das vereinfacht die Logik: Die ID‑Liste ist immer konsistent – entweder alle groß oder alle klein, mit oder ohne Bindestriche. Wenn Sie nur die Darstellung ohne neue Zufallszahlen ändern möchten, müsste der Generator die alten Rohdaten zwischenspeichern, was die Seite komplexer macht.

3. Sind die IDs wirklich zufällig genug für Sicherheitsanwendungen? Ja. Die verwendete Browser‑API (crypto.getRandomValues) liefert kryptografisch starke Zufallszahlen. Sie ist die gleiche Quelle, die auch bei der Erzeugung von TLS‑Schlüsseln oder Authentifizierungstoken verwendet wird. Allerdings hängt die Sicherheit auch davon ab, wie Sie die UUID speichern und übertragen.

4. Kann ich das Tool offline nutzen? Ja. Die gesamte Generierung läuft lokal im Browser – es wird keine Serveranfrage gestellt. Die Seite kann auch ohne Internetverbindung funktionieren, nachdem sie einmal geladen wurde.

5. Wie viele IDs kann ich auf einmal erzeugen? Der Count ist auf 1 bis 100 begrenzt. Das ist ein praktischer Wert, um die Liste übersichtlich zu halten. Für größere Mengen können Sie das Tool mehrfach verwenden.

6. Was ist der Unterschied zwischen UUIDv4 und UUIDv1? UUIDv1 enthält einen Zeitstempel (100‑ns‑Intervalle) und die MAC‑Adresse des Rechners. Das macht sie zeitlich sortierbar, aber auch vorhersagbar und potenziell datenschutzrelevant (MAC‑Adresse). UUIDv4 hingegen hat keinen Zeit‑ oder Hardwarebezug – sie ist vollständig zufällig. Die meisten modernen Anwendungen empfehlen UUIDv4 gegenüber v1, es sei denn, man benötigt explizit die zeitliche Ordnung.