NanoID-Generator

Generieren Sie NanoID-Werte online: standardmäßig 21 URL-sichere Zeichen, ca. 126 Bit Zufall, mit anpassbarer Länge und individuellem Alphabet.

Format
Generierte IDs
Bereit. Generieren Sie NanoID-Werte direkt in Ihrem Browser.

Aufbau dieser ID

Layout
Standardmäßig 21 URL-sichere Zeichen aus dem Bereich A-Z, a-z, 0-9, Unterstrich und Bindestrich.
Entropie
Etwa 126 Bit bei dem standardmäßigen Alphabet mit 64 Zeichen und einer Länge von 21 Zeichen.
Zeit
Kein Zeitstempel; NanoID-Werte sind opak, es sei denn, Sie weisen einem benutzerdefinierten Alphabet eine Bedeutung zu.
Kollisionsrisiko
Das Kollisionsrisiko variiert je nach Länge und Alphabet. Die Standardeinstellung bietet die gleiche praktische Sicherheit wie UUID v4.
Beispiel
Onu8obelADWsnvKUrrgXw

Ihre IDs werden lokal mit sicheren Browser-Zufallsfunktionen generiert. Es wird nichts an BroBroGo übertragen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sollte man NanoID verwenden?

NanoID ist kürzer als eine UUID, standardmäßig URL-sicher und bietet bei Beibehaltung der Standardlänge und des Standardalphabets dennoch eine extrem hohe Zufälligkeit.

Kann ich das Alphabet ändern?

Ja. Auf der dedizierten NanoID-Seite stehen Ihnen Steuerelemente für Länge und Alphabet zur Verfügung. Kleinere Alphabete oder kürzere Längen erhöhen das Kollisionsrisiko.

NanoID-Generator – anpassbare, kollisionsresistente IDs im Browser

Der NanoID-Generator auf dieser Seite erzeugt kompakte, URL‑sichere und kollisionsresistente Identifikatoren nach dem Nano‑ID‑Format. Sie legen die Länge (2 bis 36 Zeichen) und das Alphabet fest – die verwendbaren Zeichen – und das Tool produziert zwischen 1 und 100 eindeutige IDs. Die Erzeugung geschieht komplett lokal im Browser mit crypto.getRandomValues; keine Daten verlassen Ihren Rechner. Anders als UUIDs mit festen 36 Zeichen oder ULIDs mit 26 Zeichen ist Nano ID in der Standardlänge von 21 Zeichen deutlich kürzer, bietet aber eine vergleichbare Kollisionsresistenz. Beide Parameter – Länge und Alphabet – sind vollständig einstellbar.

Was den NanoID-Generator von anderen ID‑Generatoren unterscheidet

Der entscheidende Unterschied liegt in der freien Kombinierbarkeit von Länge und Zeichenvorrat. Während UUIDs immer 36 Zeichen lang sind und ULIDs 26, kann der NanoID-Generator Längen von 2 bis 36 Zeichen abdecken. Das Alphabet wird als editierbares Textfeld bereitgestellt und muss mindestens zwei verschiedene Zeichen enthalten. Standardmäßig sind URL‑sichere Zeichen voreingestellt – das sind Buchstaben (a‑z, A‑Z), Ziffern (0‑9) sowie die Sonderzeichen _-. Sie können das Alphabet aber auf reine Ziffern, nur Kleinbuchstaben oder jede andere Kombination eingrenzen, die Sie benötigen.

Jede Änderung an Länge, Alphabet oder Anzahl der zu erzeugenden IDs löst eine sofortige Neugenerierung aus. Es gibt keinen „Generieren“-Button – die IDs aktualisieren sich in Echtzeit. Wird das Alphabet auf nur ein Zeichen reduziert, leert das Tool die Ergebnisse, setzt die ID‑Anzahl auf 0 und deaktiviert den „Alle kopieren“-Button. Eine Fehlermeldung erscheint: „Das Alphabet muss mindestens zwei verschiedene Zeichen enthalten.“ Dies verhindert sinnlose IDs, die bei nur einem Zeichen und einer Länge > 1 zwangsläufig identisch wären.

Funktionsweise: lokale, browserbasierte Zufallszahlen

Der Generator nutzt die kryptografisch starke Zufallsfunktion crypto.getRandomValues, die in allen modernen Browsern verfügbar ist. Anders als Math.random() liefert sie echte, unvorhersagbare Zufallswerte und ist damit für sicherheitsrelevante Anwendungen wie Token oder API‑Keys geeignet. Die IDs werden ausschließlich clientseitig berechnet – kein Teil der Anfrage oder der generierten Identifikatoren wird an den Server übertragen. Das bedeutet, dass selbst der Betreiber der Website (BroBroGo) keine Kenntnis über die erzeugten IDs erhält.

Die Generierung folgt dem Nano‑ID‑Algorithmus: Aus dem gewählten Alphabet werden Zeichen mithilfe der Zufallszahlen ausgewählt, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Durch die Verwendung eines anpassbaren Alphabets und einer variablen Länge kann die Kollisionswahrscheinlichkeit exakt gesteuert werden. Je größer das Alphabet und je länger die ID, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass zwei IDs identisch sind.

Wer braucht Nano IDs – und warum?

  • Entwickler von Web‑APIs brauchen kurze, URL‑sichere Identifier für Ressourcen, die in Links oder QR‑Codes eingebettet werden. Ein 21‑stelliger Nano ID ist deutlich kürzer als eine UUID und reduziert die Ladezeit von URLs sowie den Speicherplatz in Datenbanken.
  • Systemarchitekten, die strenge Formatvorgaben erfüllen müssen, können die Länge und das Alphabet anpassen – etwa nur Großbuchstaben und Ziffern ohne mehrdeutige Zeichen (z. B. 0, O, I, l). Das Tool erlaubt es, solche Alphabets selbst zu definieren.
  • Datenschutzbewusste Anwender schätzen die lokale Generierung. Kein Teil der ID gelangt auf einen externen Server, was bei der Erzeugung von Sitzungstoken oder einmaligen Links besonders wichtig ist.
  • Hochvolumige Systeme profitieren von der Kompaktheit: 21 Zeichen statt 36 bei vergleichbarer Kollisionsresistenz sparen Speicher und Übertragungsbandbreite.

Länge, Alphabet und Kollisionsresistenz im Detail

Die Kollisionswahrscheinlichkeit einer Nano ID hängt von zwei Faktoren ab: der Länge der ID und der Größe des Alphabets. Die Formel lautet: Die Anzahl möglicher IDs ist Alphabetgröße^Länge. Bei einem Standard‑Alphabet von 64 Zeichen (26 Kleinbuchstaben + 26 Großbuchstaben + 10 Ziffern + 2 Sonderzeichen) und einer Länge von 21 ergeben sich 64^21 ≈ 1,3 × 10^38 verschiedene IDs – weit mehr, als UUIDs mit 2^122 möglichen Werten (etwa 5,3 × 10^36).

Wenn Sie die Länge reduzieren oder das Alphabet verkleinern, sinkt die Anzahl möglicher IDs exponentiell. Die Seite erlaubt eine minimale Länge von 2 und ein Alphabet mit mindestens 2 Zeichen. Damit sind mindestens 2^2 = 4 IDs möglich – für Tests oder sehr kleine Systeme ausreichend. Für ernsthafte Anwendungen sollten Sie die Parameter jedoch so wählen, dass die Kollisionswahrscheinlichkeit unter Ihrem gewünschten Schwellwert liegt.

Das Tool zeigt die Anzahl der generierten IDs sowie den Status an: „Bereit“ im Leerlauf, „Generiert“ nach Erzeugung und „Alle kopiert!“ nach dem Kopieren aller IDs in die Zwischenablage. Sie können einzelne IDs durch Anklicken kopieren – das vereinfacht das selektive Herausgreifen einer bestimmten ID.

Randfälle und Fehlerbehandlung

Der Generator behandelt mehrere Sonderfälle robust:

Zustand Verhalten
Alphabet enthält nur ein Zeichen Ergebnisse werden gelöscht; ID‑Anzahl = 0; „Alle kopieren“ deaktiviert; Fehlermeldung wird angezeigt.
Länge < 2 oder > 36 Der Schieberegler begrenzt den Bereich auf 2 bis 36. Der Benutzer kann keine Werte außerhalb dieser Spanne einstellen.
Anzahl < 1 oder > 100 Das Eingabefeld für die Anzahl akzeptiert nur Werte von 1 bis 100.
Alphabet leer Das Textfeld wird nie leer sein, da der Standardwert URL‑sichere Zeichen enthält. Wird alles gelöscht, müsste der Benutzer mindestens zwei Zeichen eingeben; andernfalls wird der Fehler ausgelöst.

Ein praktischer Fehler, den Entwickler oft machen: Sie definieren ein Alphabet, das mehrdeutige Zeichen wie 0 (Null) und O (Buchstabe) oder l (klein L) und 1 (Eins) enthält. Das Tool warnt nicht davor – das bleibt der Eigenverantwortung überlassen. Sie sollten Ihr Alphabet daher sorgfältig wählen, wenn die IDs später von Menschen abgetippt oder vorgelesen werden sollen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist die Standardlänge 21 Zeichen?
21 Zeichen bieten bei einem URL‑sicheren Alphabet mit 64 Zeichen eine Kollisionsresistenz, die etwa der von UUID‑Version‑4 entspricht, sind aber 15 Zeichen kürzer. Dies spart Speicher und erleichtert die manuelle Übergabe.

Wie sicher ist die Generierung?
Die Erzeugung verwendet crypto.getRandomValues, eine browserinterne, kryptografisch sichere Zufallsquelle. Sie ist für sicherheitsrelevante Anwendungen wie Token oder Passwort-Reset‑Links geeignet. Da die IDs lokal generiert werden, besteht kein Risiko des Abhörens durch den Server.

Kann ich nur Ziffern als Alphabet verwenden?
Ja. Sie geben im Alphabet-Feld einfach „0123456789“ ein. Bei einer Länge von 6 Zeichen und 10 möglichen Ziffern ergeben sich 10^6 = 1.000.000 mögliche IDs. Achten Sie darauf, dass das Alphabet mindestens zwei verschiedene Zeichen enthält – bei nur einer Ziffer wird die ID‑Anzahl auf 0 gesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen Nano ID und UUID?
UUIDs (Version 4) sind immer 36 Zeichen lang, basieren auf Zufallszahlen und folgen einem festen Schema. Nano ID ist kürzer (Standard 21), das Alphabet ist frei wählbar, und die Kollisionsresistenz kann durch Anpassung der Länge gesteuert werden. Nano IDs lassen sich besser in URLs und kurze Textfelder einbetten.

Wie viele IDs kann ich auf einmal generieren?
Sie können zwischen 1 und 100 IDs gleichzeitig erzeugen. Die Obergrenze von 100 verhindert, dass die Browser‑Oberfläche bei sehr großen Mengen träge wird. Für mehr IDs führen Sie einfach mehrere Durchgänge durch.

Was passiert, wenn ich ein ungültiges Alphabet eingebe (z. B. nur ein Zeichen)?
Die Ergebnisse werden sofort gelöscht, die ID‑Anzahl springt auf 0, und der „Alle kopieren“-Button wird deaktiviert. Zudem erscheint die Fehlermeldung „Das Alphabet muss mindestens zwei verschiedene Zeichen enthalten.“. Erst wenn Sie das Alphabet korrigieren, werden wieder IDs generiert.