Passwort- & Passphrasen-Generator

Generieren Sie starke, zufällige Passwörter oder leicht merkbare Passphrasen direkt in Ihrem Browser.

Typ
Optionen
Bereit.

Ihre Passwörter und Passphrasen werden lokal mit einer sicheren Zufallsquelle Ihres Browsers generiert. Es wird nichts an BroBroGo gesendet.

FAQ

Wie wird der Zufall generiert?

Jedes Zeichen und jedes Wort wird mithilfe einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle des Browsers ausgewählt, nicht über einen vorhersagbaren Zufallsgenerator. Bei jeder Auswahl wird Rejection Sampling angewendet, sodass kein Zeichen und kein Wort gegenüber anderen bevorzugt wird.

Sollte ich ein Passwort oder eine Passphrase verwenden?

Ein zufälliges Passwort bietet mehr Entropie pro Zeichen und ist daher die bessere Wahl, wenn ein Passwort-Manager es für Sie speichert und automatisch ausfüllt. Eine Passphrase (mehrere aneinandergereihte echte Wörter) lässt sich leichter merken, eintippen oder laut vorlesen. Sie eignet sich daher besser für Dinge, die Sie manuell eingeben müssen – etwa den Entsperrcode eines Geräts, ein WLAN-Passwort oder das Master-Passwort Ihres Passwort-Managers.

Was bedeutet der Entropiewert?

Dies ist die Anzahl der Bits an Zufälligkeit im generierten Wert. Bei einem Passwort berechnet sie sich aus der Länge multipliziert mit dem Logarithmus zur Basis 2 der Anzahl möglicher Zeichen pro Stelle; bei einer Passphrase aus der Wortanzahl multipliziert mit log2(7.776), der Größe der Wortliste. Ein höherer Wert ist schwerer per Brute-Force zu knacken. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein Angreifer die genaue Generierungsmethode bereits kennt. Es handelt sich also um ein Maß für die reine Zufälligkeit, nicht um eine vollständige Schätzung der Knackzeit bei Wörterbuch- oder musterbasierten Angriffen.

Funktionsweise und Einsatzbereiche von Passwörtern und Passphrasen

Dieses Werkzeug generiert entweder ein starkes, zufälliges Passwort oder eine einprägsame Passphrase direkt in Ihrem Webbrowser. Es unterstützt Sie dabei, sichere Zugangsdaten für unterschiedliche Online-Dienste und Geräte zu erstellen, wobei sich die Komplexität und die Lesbarkeit der Ausgabe präzise anpassen lassen.

Die Wahl des richtigen Typs hängt vom Verwendungszweck ab:

  • Passwort: Ein zufälliges Passwort bietet eine hohe Informationsdichte pro Zeichen. Es ist die optimale Wahl, wenn die Zugangsdaten in einem Passwort-Manager gespeichert und von diesem automatisch ausgefüllt werden.
  • Passphrase: Eine Passphrase besteht aus mehreren aneinandergereihten echten Wörtern. Sie lässt sich leichter merken, fehlerfrei eintippen oder laut vorlesen. Daher eignet sie sich besonders für Szenarien, in denen eine manuelle Eingabe erforderlich ist – beispielsweise als Entsperrcode für ein Gerät, als WLAN-Passwort oder als Master-Passwort für Ihren Passwort-Manager.

Die konsequente Verwendung einzigartiger und starker Zugangsdaten für jeden einzelnen Dienst und jedes Gerät ist eine der wirksamsten Maßnahmen zum Schutz digitaler Identitäten.

Lokale Verarbeitung und Datenschutz im Browser

Die Erzeugung der Zugangsdaten erfolgt vollständig lokal in Ihrem Webbrowser. Es werden keine Daten an BroBroGo gesendet, hochgeladen oder auf externen Systemen gespeichert.

Die Sicherheit der generierten Werte basiert auf einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle des Browsers. Jedes Zeichen und jedes Wort wird über diese Quelle ausgewählt, anstatt einen vorhersagbaren Standard-Zufallsgenerator zu nutzen. Durch die Anwendung von Rejection Sampling bei jeder Auswahl wird sichergestellt, dass kein Zeichen und kein Wort gegenüber anderen bevorzugt wird.

Optionen für die Passwort-Generierung

Bei der Auswahl des Typs Passwort stehen verschiedene Parameter zur Verfügung, um die Struktur des Ergebnisses zu steuern:

  • Länge: Ein numerischer Wert zwischen 4 und 64 Zeichen (Standardwert ist 16).
  • Großbuchstaben (A-Z): Aktiviert die Einbeziehung von Großbuchstaben (standardmäßig ausgewählt).
  • Kleinbuchstaben (a-z): Aktiviert die Einbeziehung von Kleinbuchstaben (standardmäßig ausgewählt).
  • Zahlen (0-9): Aktiviert die Einbeziehung von Ziffern (standardmäßig ausgewählt).
  • Sonderzeichen (!@#$…): Aktiviert die Einbeziehung von Symbolen (standardmäßig ausgewählt).
  • Verwechselbare Zeichen ausschließen (0, O, I, l, 1): Verhindert die Verwendung von Zeichen, die in vielen Schriftarten optisch schwer zu unterscheiden sind.

Wenn mehrere Zeichentypen ausgewählt sind, stellt das Werkzeug sicher, dass mindestens ein Zeichen aus jedem gewählten Typ im generierten Passwort enthalten ist, sofern die gewählte Länge dies zulässt. Die verbleibenden Stellen werden durch Stichproben aus dem gesamten kombinierten Zeichensatz aufgefüllt.

Sollten alle Zeichentypen deaktiviert werden, bricht die Generierung ab und es wird die Fehlermeldung „Wählen Sie mindestens einen Zeichentyp aus.“ angezeigt. In diesem Fall werden das Ergebnisfeld, der Entropiewert und die Stärkeanzeige geleert.

Optionen für die Passphrasen-Generierung

Für den Typ Passphrase greift das Werkzeug auf eine vordefinierte Wortliste zurück. Während diese Liste geladen wird, zeigt das System den Status „Wortliste wird geladen…“ an. Folgende Anpassungen sind möglich:

  • Wortanzahl: Bestimmt die Anzahl der Wörter in der Passphrase, einstellbar zwischen 3 und 10 (Standardwert ist 6).
  • Trennzeichen: Definiert das Zeichen zwischen den Wörtern. Zur Auswahl stehen „Bindestrich“, „Leerzeichen“, „Punkt“ oder „Keines“.
  • Wörter großschreiben: Schreibt den Anfangsbuchstaben jedes Wortes groß.
  • Eine Zahl einfügen: Integriert eine Ziffer in die Passphrase, um zusätzliche Komplexität zu erzeugen.

Berechnung der Entropie und Stärkeindikatoren

Das Werkzeug bewertet die mathematische Stärke der generierten Zeichenfolge anhand zweier Indikatoren: der qualitativen Stufe und des numerischen Entropiewerts.

Die qualitative Stärke wird in vier Stufen unterteilt:

  • „Schwach“
  • „Akzeptabel“
  • „Stark“
  • „Sehr stark“

Der Wert „Entropie (Bits)“ misst die reine Zufälligkeit der Zeichenfolge. Die Berechnung unterscheidet sich je nach gewähltem Typ:

  1. Passwort: Die Entropie berechnet sich aus der Passwortlänge L multipliziert mit dem Logarithmus zur Basis 2 der Anzahl der möglichen Zeichen N im ausgewählten Zeichensatz: Entropie = L × log₂(N)
  2. Passphrase: Die Entropie berechnet sich aus der Wortanzahl W multipliziert mit dem Logarithmus zur Basis 2 der Wortlistengröße, welche exakt 7.776 Wörter umfasst: Entropie = W × log₂(7.776)

Ein höherer Entropiewert bedeutet, dass ein Angreifer mehr Kombinationen durchprobieren muss, was einen Brute-Force-Angriff erschwert. Diese Berechnung setzt voraus, dass ein Angreifer die genaue Generierungsmethode und die Parameter kennt. Sie stellt ein Maß für die reine Zufälligkeit dar und ist keine Schätzung der tatsächlichen Knackzeit bei Wörterbuchangriffen oder strukturierten Mustern.

Bedienung und Statusmeldungen

Jede Änderung an den Optionen, das Wechseln des Typs oder das Klicken auf die Schaltfläche „Neu generieren“ erzeugt sofort einen neuen Wert. Nach einer erfolgreichen Generierung wechselt der Status auf „Generiert.“. Zuvor oder im Ausgangszustand signalisiert das Werkzeug Betriebsbereitschaft mit dem Status „Bereit.“.

Das Kopieren des generierten Werts in die Zwischenablage kann durch direktes Anklicken des Textfeldes, durch Drücken der Eingabe- oder Leertaste bei fokussiertem Feld oder über die dedizierte Kopierschaltfläche erfolgen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie wird der Zufall generiert?
Jedes Zeichen und jedes Wort wird mithilfe einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle des Browsers ausgewählt, nicht über einen vorhersagbaren Zufallsgenerator. Bei jeder Auswahl wird Rejection Sampling angewendet, sodass kein Zeichen und kein Wort gegenüber anderen bevorzugt wird.

Sollte ich ein Passwort oder eine Passphrase verwenden?
Ein zufälliges Passwort bietet mehr Entropie pro Zeichen und ist daher die bessere Wahl, wenn ein Passwort-Manager es für Sie speichert und automatisch ausfüllt. Eine Passphrase (mehrere aneinandergereihte echte Wörter) lässt sich leichter merken, eintippen oder laut vorlesen. Sie eignet sich daher besser für Dinge, die Sie manuell eingeben müssen – etwa den Entsperrcode eines Geräts, ein WLAN-Passwort oder das Master-Passwort Ihres Passwort-Managers.

Was bedeutet der Entropiewert?
Dies ist die Anzahl der Bits an Zufälligkeit im generierten Wert. Bei einem Passwort berechnet sie sich aus der Länge multipliziert mit dem Logarithmus zur Basis 2 der Anzahl möglicher Zeichen pro Stelle; bei einer Passphrase aus der Wortanzahl multipliziert mit log2(7.776), der Größe der Wortliste. Ein höherer Wert ist schwerer per Brute-Force zu knacken. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein Angreifer die genaue Generierungsmethode bereits kennt. Es handelt sich also um ein Maß für die reine Zufälligkeit, nicht um eine vollständige Schätzung der Knackzeit bei Wörterbuch- oder musterbasierten Angriffen.

Was passiert, wenn das Laden der Wortliste fehlschlägt?
Sollte die für die Passphrasen benötigte Wortliste nicht erfolgreich geladen werden können, bricht der Vorgang ab und es wird die Fehlermeldung „Die Wortliste konnte nicht geladen werden. Überprüfe deine Verbindung und versuche es erneut.“ ausgegeben.