Containernummer-Prüfer

Zerlegen Sie eine ISO 6346 Containernummer in Eigentümercode, Ausrüstungskategorie und Seriennummer und prüfen Sie die Prüfziffer während der Eingabe.

Containernummer

Containernummer eingeben oder einfügen — Leerzeichen und Bindestriche sind erlaubt.

Eigentuemer-Code
Kategorie
Seriennummer
Pruefziffer

Die eingegebene Nummer wird direkt in Ihrem Browser geprüft und niemals hochgeladen. Es erfolgt keine Eigentümer- oder Standortabfrage.

FAQ

Was ist eine ISO 6346 Containernummer?

Es ist der 11-stellige Code auf jedem Intermodalcontainer: drei Buchstaben für den Eigentümercode, ein Buchstabe für die Ausrüstungskategorie, eine sechsstellige Seriennummer und eine abschließende Prüfziffer — zum Beispiel MSCU 123456 6.

Wofür steht der vierte Buchstabe?

Er ist die Ausrüstungskategorie: U für Frachtcontainer, J für abnehmbare Zusatzausrüstung wie Aggregatate und Z für Trailer und Chassis. Jeder andere Buchstabe bedeutet, dass die Nummer nicht ISO 6346 entspricht.

Wie wird die Prüfziffer berechnet?

Buchstaben zählen als 10, 12, 13 usw. (Vielfache von 11 werden übersprungen) und Ziffern behalten ihren Wert. Jede Position wird mit 1, 2, 4 bis 512 multipliziert, und der Rest bei Division der Summe durch 11 ergibt die Prüfziffer. Ein Rest von 10 wird als 0 geschrieben — die Norm empfiehlt, solche Seriennummern zu vermeiden, weshalb sie selten sind.

Kann der Eigentümer oder der Standort ermittelt werden?

Nein. Dieses Tool validiert nur die Nummer selbst — deren Struktur und Prüfziffer. Eigentümer sind im BIC-Register verzeichnet und der Standort ändert sich mit jedem Transport, sodass beides nicht allein aus der Nummer abgelesen werden kann.

Die ISO 6346 Norm für Intermodalcontainer

Die internationale Norm ISO 6346 regelt die Codierung, Identifizierung und Kennzeichnung von Frachtcontainern im globalen Güterverkehr. Durch diese Standardisierung wird sichergestellt, dass jeder intermodale Container weltweit eindeutig identifiziert, erfasst und nachverfolgt werden kann. Die Norm definiert ein präzises System aus elf alphanumerischen Zeichen, das eine fehlerfreie Erfassung bei der Verladung, im Hafenbetrieb und beim Schienentransport ermöglicht.

Ohne ein solches globales System wäre die logistische Abwicklung im internationalen Handel kaum denkbar. Die standardisierte Kennzeichnung bildet die Grundlage für automatisierte Erfassungssysteme, die Abwicklung von Zollformalitäten und die lückenlose Dokumentation in den Frachtpapieren.

Anatomie einer Containernummer

Eine gültige Containernummer nach ISO 6346 besteht aus exakt elf Zeichen, die sich in vier funktionale Abschnitte unterteilen lassen:

  1. Eigentümercode (Owner Code): Die ersten drei Zeichen sind Buchstaben. Sie weisen den Container einem bestimmten Eigentümer oder Betreiber zu.
  2. Ausrüstungskategorie (Equipment Category Identifier): Das vierte Zeichen ist ein Buchstabe, der die Art der Ausrüstung definiert.
  3. Seriennummer (Serial Number): Die Positionen 5 bis 10 bestehen aus genau sechs Ziffern. Sie dienen der individuellen Nummerierung des Containers durch den Eigentümer.
  4. Prüfziffer (Check Digit): Das elfte Zeichen (Position 11) ist eine einzelne Ziffer. Sie dient der mathematischen Verifizierung der vorangegangenen zehn Zeichen, um Übertragungs- und Tippfehler auszuschließen.

Das Tool „Containernummer-Prüfer“ validiert diese Struktur in Echtzeit und schlüsselt die Eingabe in die Felder Eigentuemer-Code, Kategorie, Seriennummer, Pruefziffer, Geraetekategorie und Vollstaendige Nummer auf.

Die Ausrüstungskategorien nach ISO 6346

Das vierte Zeichen der Containernummer ist für die logistische Zuordnung von zentraler Bedeutung. Die ISO 6346 sieht hierfür drei spezifische Kennbuchstaben vor:

  • U — Frachtcontainer: Dieser Buchstabe steht für alle Standard-Frachtcontainer, die für den Gütertransport ausgelegt sind.
  • J — abnehmbare Frachtcontainer-Geraete: Diese Kategorie kennzeichnet zusätzliche, abnehmbare Ausrüstungsteile, wie beispielsweise separate Kühlaggregate oder Generatoren.
  • Z — Anhaenger oder Chassis: Dieser Kennbuchstabe wird für Trailer, Fahrgestelle oder Transportchassis verwendet, die für den Straßentransport von Containern eingesetzt werden.

Falls an der vierten Stelle ein anderer Buchstabe eingegeben wird, gibt das Tool die Fehlermeldung ‹letter› ist keine Ausrüstungskategorie — das vierte Zeichen muss U, J oder Z sein. aus.

Das Registrierungssystem durch das BIC

Die Vergabe und Registrierung der dreistelligen Eigentuercodes wird weltweit zentral durch das Bureau International des Containers (BIC) koordiniert. Das BIC sorgt dafür, dass jeder Eigentümercode weltweit nur ein einziges Mal vergeben wird, um Überschneidungen und Verwechslungen im globalen Handel auszuschließen.

Unternehmen, die eigene Container im internationalen Verkehr einsetzen möchten, müssen einen entsprechenden Code beim BIC beantragen und registrieren lassen. Das Validierungstool selbst führt jedoch keine Abfrage der BIC-Datenbank durch, sondern prüft die formale Korrektheit der Zeichenfolge nach den mathematischen Regeln der ISO-Norm.

Die Mathematik der Prüfziffernberechnung

Die Berechnung der elften Stelle basiert auf einem Modulo-11-Verfahren. Jedes Zeichen der ersten zehn Stellen wird in einen numerischen Wert umgewandelt und mit einem positionsabhängigen Gewicht multipliziert.

Schritt 1: Zuweisung der numerischen Werte

Die Ziffern der Seriennummer behalten ihren direkten Wert (0 bis 9). Den Buchstaben des Eigentümercodes und der Ausrüstungskategorie werden Werte von 10 bis 38 zugewiesen, wobei Vielfache von 11 übersprungen werden:

Buchstabe Wert Buchstabe Wert Buchstabe Wert
A 10 K 21 U 32
B 12 L 23 V 34
C 13 M 24 W 35
D 14 N 25 X 36
E 15 O 26 Y 37
F 16 P 27 Z 38
G 17 Q 28
H 18 R 29
I 19 S 30
J 20 T 31

Hinweis: Die Werte 11, 22 und 33 werden im System nicht verwendet.

Schritt 2: Multiplikation mit den Gewichtungsfaktoren

Jeder Wert wird mit einer Potenz von 2 multipliziert, basierend auf seiner Position (von 2⁰ bis 2⁹, was 1 bis 512 entspricht). Die Gewichtungsfaktoren lauten somit:

Position 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Gewicht 1 2 4 8 16 32 64 128 256 512

Schritt 3: Summenbildung und Modulo-Division

Die zehn berechneten Produkte werden addiert. Die Gesamtsumme wird anschließend durch 11 geteilt. Der Rest dieser Division ergibt die Prüfziffer.

Der Sonderfall „Rest 10“

Ergibt die Division der Summe durch 11 einen Rest von 10, wird die Prüfziffer als 0 erfasst. Die ISO-Norm empfiehlt, Seriennummern mit diesem Ergebnis zu vermeiden, aber Container mit solchen Nummern existieren. Das Tool fängt diesen Sonderfall ab und gibt den Hinweis aus: Der Rohrest für diese Nummer ist 10, daher wird die Prüfziffer als 0 erfasst. Die Norm empfiehlt, Seriennummern mit diesem Ergebnis zu vermeiden, aber Container mit solchen Nummern existieren.

Datensicherheit und Validierungsregeln im Tool

Der „Containernummer-Prüfer“ arbeitet vollständig lokal im Webbrowser des Nutzers. Es findet keine Übertragung der eingegebenen Daten an externe Server statt, wodurch die Vertraulichkeit sensibler Logistikdaten gewahrt bleibt.

Das Tool führt während der Eingabe eine Echtzeit-Validierung durch und reagiert auf Abweichungen von den Formatvorgaben mit präzisen Statusmeldungen:

  • Eingabebereitschaft: Ist das Feld leer, wird Containernummer eingeben oder einfügen — Leerzeichen und Bindestriche sind erlaubt. angezeigt. Beim Löschen erscheint kurzzeitig Gelöscht..
  • Längenprüfung: Während des Tippens wird der Fortschritt mit ‹count› von 11 Zeichen — weiter tippen. signalisiert. Überschreitet die Eingabe 11 alphanumerische Zeichen, erscheint Eine Containernummer hat 11 Zeichen — diese hat ‹count›..
  • Zeichenprüfung: Erlaubt sind nur Buchstaben, Ziffern sowie Leerzeichen und Bindestriche als Trenner. Bei unzulässigen Zeichen erscheint Nur Buchstaben und Ziffern sind zulässig, dazu Leerzeichen oder Bindestriche als Trennzeichen..
  • Positionsregeln: Sind die ersten vier Stellen keine Buchstaben, meldet das Tool Die ersten vier Zeichen müssen Buchstaben sein: der dreistellige Eigentümercode und die Ausrüstungskategorie.. Sind die Stellen 5 bis 11 keine Ziffern, erscheint Die Positionen 5 bis 11 müssen Ziffern sein: die sechsstellige Seriennummer und die Prüfziffer..
  • Ergebnisabgleich: Stimmt die eingegebene Prüfziffer mit der Berechnung überein, meldet das Tool Gültige Containernummer — die Prüfziffer stimmt überein.. Bei einer Abweichung erscheint Prüfziffer stimmt nicht überein — sie müsste ‹expected› sein, nicht ‹given›.. Ist die Nummer unvollständig, kann über Die Prüfziffer für diese Nummer lautet ‹digit›. die korrekte Ziffer ermittelt werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine ISO 6346 Containernummer? Es ist der 11-stellige Code auf jedem Intermodalcontainer: drei Buchstaben für den Eigentümercode, ein Buchstabe für die Ausrüstungskategorie, eine sechsstellige Seriennummer und eine abschließende Prüfziffer — zum Beispiel MSCU 123456 6.

Wofür steht der vierte Buchstabe? Er ist die Ausrüstungskategorie: U für Frachtcontainer, J für abnehmbare Zusatzausrüstung wie Aggregatate und Z für Trailer und Chassis. Jeder andere Buchstabe bedeutet, dass die Nummer nicht ISO 6346 entspricht.

Wie wird die Prüfziffer berechnet? Buchstaben zählen als 10, 12, 13 usw. (Vielfache von 11 werden übersprungen) und Ziffern behalten ihren Wert. Jede Position wird mit 1, 2, 4 bis 512 multipliziert, und der Rest bei Division der Summe durch 11 ergibt die Prüfziffer. Ein Rest von 10 wird als 0 geschrieben — die Norm empfiehlt, solche Seriennummern zu vermeiden, weshalb sie selten sind.

Kann der Eigentümer oder der Standort ermittelt werden? Nein. Dieses Tool validiert nur die Nummer selbst — deren Struktur und Prüfziffer. Eigentümer sind im BIC-Register verzeichnet und der Standort ändert sich mit jedem Transport, sodass beides nicht allein aus der Nummer abgelesen werden kann.