Excel-zu-JSON-Konverter

Konvertieren Sie Excel online in JSON – kostenlos, sofort und privat. Ihre Datei wird direkt in Ihrem Browser verarbeitet und niemals hochgeladen.

Ergebnis

Konvertierte Dateien und eine Vorschau werden hier angezeigt.

Bereit. Wählen Sie eine Tabellendatei zum Konvertieren aus.

So funktioniert die Konvertierung

  • Die erste Zeile wird als Kopfzeile gelesen – ihre Zellen werden zu den JSON-Feldnamen, und jede folgende Zeile wird als ein Objekt interpretiert.
  • Es wird nur das erste Arbeitsblatt der Arbeitsmappe eingelesen.

Ihre Tabellendatei wird direkt in Ihrem Browser konvertiert. Es wird nichts an BroBroGo übertragen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie konvertiere ich Excel in JSON?

Ziehen Sie Ihre Excel-Datei in das Feld und klicken Sie auf „Konvertieren“. Die JSON-Datei steht in Sekundenschnelle zum Download bereit, inklusive einer Vorschau des Ergebnisses. Alles läuft lokal auf Ihrem Gerät.

Wie groß darf die zu konvertierende Datei sein?

Bis zu 8 MB, 10.000 Zeilen und 200 Spalten pro Datei. Größere Datensätze sollten am besten vorab in kleinere Dateien aufgeteilt werden.

Was diese Seite anders macht

Die Konvertierung einer Excel-Arbeitsmappe (XLSX) in JSON unterscheidet sich grundlegend von der Umwandlung in CSV. Ein XLSX-Dokument ist kein flaches Textformat, sondern ein gepacktes XML-Archiv, das mehrere Arbeitsblätter, verschiedene Zelltypen (Text, Zahl, Datum, Wahrheitswert), Formeln und umfangreiche Formatierungsinformationen enthalten kann. JSON hingegen ist ein typisiertes, strukturiertes Datenaustauschformat, das Objekte, Arrays, Zahlen, boolesche Werte und null kennt. Der entscheidende Vorteil: Während CSV jede Zelle als nackten Textstring ablegt, erlaubt die XLSX-zu-JSON-Konvertierung die treue Typübernahme. Zahlen bleiben als Zahlen (123, nicht "123"), boolesche Werte als true oder false, und leere Zellen werden als null repräsentiert. Dadurch entsteht ein maschinenlesbares Abbild der ursprünglichen Tabelle, das sich direkt in APIs, Datenbanken oder JavaScript-Anwendungen verwenden lässt – ohne dass der Anwender nachträglich Typkonvertierungen vornehmen muss.

Die gesamte Verarbeitung geschieht im Browser des Nutzers. Der Browser parst die Arbeitsmappe und schreibt die konvertierte Ausgabe lokal auf dem Gerät. Das XLSX-File wird nicht an einen Server gesendet. Das bietet einen klaren Datenschutzvorteil für sensible Geschäftsdaten, Quartalsberichte oder personenbezogene Informationen. Lediglich das erste Arbeitsblatt der Arbeitsmappe wird ausgelesen. Darüber hinausgehende Blätter, Zellformatierungen (Schriftarten, Farben, Rahmen), verbundene Zellen und Formelformeln werden verworfen. Es wird nur der zuletzt gespeicherte, sichtbare Wert einer Zelle übernommen.

Wie ein XLSX‑Aufbau die Konvertierung beeinflusst

Ein XLSX-File ist im Kern eine ZIP‑Datei, die mehrere XML‑Dateien enthält. Die wichtigste heißt xl/sharedStrings.xml und speichert alle Textzellen in der Arbeitsmappe als gemeinsamen String‑Pool. Jede Textzelle verweist über einen Index auf diesen Pool. Numerische Zellen (n) und boolesche Zellen (b) speichern ihren Wert direkt im Zell-XML. Datumszellen sind in Excel eigentlich Zahlen im Format `` (serial date number), die mit einer Formatierungsanweisung versehen sind. Ein Datum wie der 1. Januar 2023 wird intern als 44927 gespeichert und durch ein Zahlenformat (dd.mm.yyyy) als Datum angezeigt. Die Konvertierungsroutine extrahiert den rohen Zahlenwert, nicht das formatierte Datum. Im resultierenden JSON erscheint das Datum daher als ISO 8601 String (z. B. "2023-08-15T00:00:00.000Z").

Die Zellreferenz (z. B. A1, B3) ist im XLSX als Attribut r im <c>‑Element kodiert. Die Konvertierung liest die Zelle aus und ordnet sie der entsprechenden Spaltenüberschrift zu. Fehlt eine Überschrift (z. B. wenn die erste Zeile leer ist), erhält die Spalte im JSON einen generischen Namen wie Spalte_1. Leere Zellen in der Tabelle werden entweder als null (JSON) oder – falls die Tabelle nicht rechteckig ist – als fehlender Schlüssel ausgegeben. Das Tool geht grundsätzlich von einer rechteckigen Tabelle aus: Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, alle folgenden Zeilen die Daten.

Zelltyp‑Mapping: Von Excel nach JSON

Die folgende Tabelle zeigt, wie die wichtigsten Excel-Zelltypen im JSON abgebildet werden:

Excel-Zelltyp XML-Kürzel JSON-Typ Beispiel im JSON
Text (String aus sharedStrings) t="s" string "Produkt A"
Zahl (Integer, Dezimal) t="n" number 123, 45.67
Boolesch (WAHR/FALSCH) t="b" boolean true, false
Datum (serial number) t="n" + Zahlenformat string "2023-01-01T00:00:00.000Z"
Leere Zelle (kein <c>) string ""
Zelle mit Formel ohne Wert f (Formel), kein v string ""

Besondere Beachtung verdient der Datumstyp. Excel speichert Daten seit 1900 als fortlaufende Zahl. Ein Wert wie 44927 steht für den 1. Januar 2023 (im 1900-Datumsystem mit dem bekannten 1900‑Bug, der den 29. Februar 1900 fälschlich als gültig annimmt). Das Tool wandelt diese Zahl in einen ISO 8601 String um, z.B. "2023-01-01T00:00:00.000Z". Wenn Sie ein anderes Format benötigen, müssen Sie das JSON nachbearbeiten.

Boolesche Werte werden in Excel als WAHR bzw. FALSCH angezeigt, intern aber als 1 (WAHR) und 0 (FALSCH) gespeichert. Das Tool erkennt den Typ b und wandelt ihn in true/false um. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber CSV, wo eine 1 in der CSV‑Datei leicht als Zahl oder Boolean interpretiert werden kann.

Warum Formeln nicht berechnet werden

Ein häufiger Fehler beim Arbeiten mit Excel-Konvertierungen ist die Annahme, dass Formeln wie =SUMME(A1:A10) beim Export berechnet werden. Das ist bei XLSX-zu-JSON nicht der Fall. Der Grund liegt im Dateiformat: XLSX speichert zwei mögliche Werte für eine Formelzelle:

  • den Formelausdruck selbst (im <f>‑Element)
  • den zuletzt berechneten Wert (im <v>‑Element), sofern die Arbeitsmappe beim letzten Speichern berechnet wurde

Das Tool greift auf den Wert aus <v> zu, falls vorhanden. Fehlt dieser Wert (weil die Datei nicht berechnet wurde oder weil die Formel auf externe Verweise zugreift), wird die Zelle als null ausgegeben. Die Formel selbst wird nicht interpretiert. Wer aktuelle Berechnungen benötigt, muss die Excel-Datei vor dem Export öffnen und speichern – das löst eine Neuberechnung aus und schreibt die aktuellen Werte ins <v>‑Element.

Beispiel: Eine Zelle enthält =HEUTE(), die beim letzten Speichern den 15. Juni 2024 zurückgab. Im XLSX steht dann <v>45458</v>. Das JSON enthält 45458 als Zahl. Ein späteres erneutes Öffnen der Tabelle würde einen anderen Wert liefern; der Export zeigt immer den eingefrorenen Zustand.

Nur das erste Arbeitsblatt – und warum das ausreicht

Die Konvertierung beschränkt sich konsequent auf das erste Arbeitsblatt der Arbeitsmappe. Der Grund ist praktischer Natur: Ein XLSX kann Dutzende Blätter enthalten, die jeweils andere Daten, Formatierungen oder sogar Diagramme enthalten. Das Werkzeug liest lediglich das erste Blatt der Datei. Wer Daten aus anderen Blättern benötigt, muss diese vor dem Upload entweder in separate XLSX-Dateien kopieren oder im Originalblatt durch den Anwender per Hand zusammenführen.

Diese Einschränkung hat einen weiteren Vorteil: Sie verhindert, dass versehentlich mehrere inkonsistente Tabellen in eine einzige JSON-Datei zusammengemischt werden. In der Praxis verwenden die meisten Excel-Vorlagen nur ein Blatt für die eigentlichen Daten; die restlichen Blätter enthalten Hilfstabellen, Pivot-Tabellen oder Formatierungsvorlagen. Der Anwender spart Zeit und vermeidet Überraschungen, weil er genau weiß, welche Daten konvertiert werden.

Clientseitige Verarbeitung und Datenschutz

Die gesamte Konvertierung läuft im Browser des Nutzers ab. Der Browser parst die Datei und schreibt die konvertierte Ausgabe lokal auf dem Gerät. Es findet kein Upload auf einen Server statt. Das bedeutet:

  • Keine Übertragung sensibler Kundendaten, Geschäftszahlen oder Personaldaten über das Internet.
  • Keine Speicherung auf externen Rechnern. Der Browser erzeugt das JSON im Arbeitsspeicher und bietet es als Download an. Nach dem Schließen des Tabs sind alle Daten gelöscht.
  • Keine Abhängigkeit von Serverkapazitäten oder Netzwerkverfügbarkeit. Die Konvertierung funktioniert auch offline, wenn die Seite vorher geladen wurde.

Wer mit strengen Datenschutzrichtlinien (DSGVO, HIPAA) arbeitet, kann dieses Werkzeug daher bedenkenlos einsetzen, ohne die Compliance zu gefährden.

Grenzen und Fehlerbehandlung

Das Tool prüft die Eingabedaten auf mehrere Randbedingungen und gibt bei Überschreitung klare Fehlermeldungen aus:

Fehlerbedingung Meldung
Datei kann nicht als XLSX identifiziert oder entpackt werden „Diese Excel-Datei konnte nicht geöffnet werden.“
Das erste Arbeitsblatt enthält keine Zeilen mit Daten „Diese Datei hat keine Tabellenzeilen.“
Dateigröße überschreitet die zulässige Obergrenze „Diese Datei ist zu groß. Verwenden Sie eine Datei unter ‹max›.“
Das Arbeitsblatt hat mehr Zeilen oder Spalten als erlaubt „Diese Datei ist zu groß. Verwenden Sie eine Datei unter ‹max›.“
Falscher Dateityp (z. B. PNG oder PDF) „Wählen Sie eine CSV‑, JSON‑ oder XLSX-Datei aus.“
Allgemeiner Konvertierungsfehler „Diese Datei konnte nicht konvertiert werden.“
Abbruch durch den Nutzer „Konvertierung abgebrochen.“
Zeitüberschreitung (bei sehr großen Dateien) „Diese Konvertierung dauert zu lange. Versuchen Sie eine kleinere Datei.“

Diese Grenzen dienen dem Schutz der Client-Leistung. Die Obergrenze liegt bei 8 MB pro Datei, 10.000 Zeilen und 200 Spalten pro Tabelle. Eine Konvertierung, die länger als etwa 12 Sekunden dauert, wird ebenfalls mit der Meldung „Diese Konvertierung dauert zu lange. Versuchen Sie eine kleinere Datei.“ abgebrochen.

FAQ

1. Kann ich mehrere Arbeitsblätter in einem Durchlauf konvertieren?
Nein. Das Werkzeug liest nur das erste Arbeitsblatt. Um Daten aus anderen Blättern zu erhalten, müssen Sie diese vor dem Export als separate XLSX-Dateien speichern oder in das erste Blatt kopieren.

2. Warum wird mein Datum als Zahl dargestellt, nicht als Text?
Excel speichert Datumswerte intern als fortlaufende Zahl (Serial Date Number). Die Konvertierung übernimmt diesen rohen Zahlenwert. Wenn Sie Datumsstrings benötigen, wandeln Sie die Datumsspalte in Excel vor dem Export in das Textformat um (z. B. mit der Funktion TEXT() und speichern als Wert).

3. Was passiert mit verbundenen Zellen?
Verbundene Zellen werden aufgelöst. Nur die obere linke Zelle des Verbunds behält ihren Wert; die übrigen Zellen werden als leer (null) behandelt. Das kann zu unerwarteten Lücken im JSON führen. Es ist empfehlenswert, verbundene Zellen vor dem Export aufzulösen (Menü „Verbinden aufheben“ und ggf. Wert duplizieren).

4. Werden Formeln neu berechnet, wenn ich die Datei öffne und speichere?
Ja. Beim Öffnen in Excel (oder LibreOffice) werden die Formeln neu berechnet. Speichern Sie die Datei dann erneut – die aktuellen Ergebnisse werden in die <v>-Elemente geschrieben. Anschließend können Sie die Datei mit aktualisierten Werten konvertieren.

5. Kann ich das JSON nach der Konvertierung nachbearbeiten?
Ja, das Tool bietet eine Vorschau des erzeugten JSONs an. Sie können es entweder direkt herunterladen oder (falls der Browser die Funktion unterstützt) in die Zwischenablage kopieren. Eine eingebaute Bearbeitungsmöglichkeit gibt es nicht; Sie müssen externe Editoren verwenden.

6. Warum enthält mein JSON manchmal null für Zellen, die im Excel leer aussahen?
Das ist korrekt. Leere Zellen werden als null ausgegeben. Wenn eine Zeile vollständig leer ist, wird sie möglicherweise gar nicht erst in das JSON übernommen (je nach Konfiguration). Prüfen Sie die Vorschau – nur Zeilen, die mindestens einen Wert enthalten, erscheinen im Ausgabe-Array.