PHQ-2-Depressions-Screening

Beantworte die zwei öffentlichen PHQ-2-Fragen für die letzten zwei Wochen, ermittle dein Ergebnis von 0–6 und erfahre, was der übliche Schwellenwert bedeutet — und was nicht.

Zwei Fragen

Wie oft fühltest du dich im Verlauf der letzten 2 Wochen durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?

  1. Wenig Interesse oder Freude an deinen Tätigkeiten
  2. Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit
Dein PHQ-2-Ergebnis

Dein Ergebnis erscheint hier

Beantworte beide Fragen, um die Gesamtpunktzahl und die Erklärung zum Schwellenwert anzuzeigen.

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Üblicher Schwellenwert für FolgeuntersuchungenUnter dem üblichen Schwellenwert für Folgeuntersuchungen

Dieses Ergebnis schließt eine Depression nicht aus. Wenn diese Gefühle anhalten, den Alltag beeinträchtigen oder dich beunruhigen, kann eine qualifizierte Fachkraft das Gesamtbild beurteilen.

Einige Screening-Verfahren nutzen einen Schwellenwert von 2 oder mehr, um mehr mögliche Fälle zu erfassen; das führt jedoch auch zu mehr falsch-positiven Ergebnissen.

Evidenz und Anwendung
Ein kurzes Erststufen-Screening für Depressionen, das hauptsächlich bei Erwachsenen untersucht wurde. Alter, Sprache, Kultur und das Versorgungsumfeld können die Interpretation des Ergebnisses beeinflussen.
Beantworte beide Fragen, um die Gesamtpunktzahl und die Schwellenwert-Referenz zu sehen.

Deine beiden Antworten und dein Punktwert verbleiben auf dieser Seite. Es wird nichts hochgeladen, gespeichert oder einem Profil hinzugefügt.

FAQ

Woher stammen die PHQ-2-Fragen und die Punktebewertung?

Die Fragen sind die ersten beiden Punkte des Patient Health Questionnaire und beziehen sich auf die letzten zwei Wochen. Jede Antwort wird mit 0–3 Punkten bewertet, was eine Gesamtpunktzahl von 0–6 ergibt. Die öffentlich zugängliche Vorlage ist lizenzfrei reproduzierbar, übersetzbar, darstellbar und verbreitbar; die ursprüngliche Validierungsstudie wurde 2003 von Kroenke, Spitzer und Williams veröffentlicht.

Warum zeigt die Seite einen Schwellenwert von 3 an?

Eine Gesamtpunktzahl von 3 oder mehr ist ein häufig genutztes Signal für eine umfassendere Untersuchung, wie den PHQ-9 oder ein klinisches Interview. Es ist ein Screening-Schwellenwert, keine diagnostische Grenze für eine Depression. Einige Versorgungspfade nutzen einen Schwellenwert von 2 oder mehr, wenn es wichtiger ist, möglichst wenige potenzielle Fälle zu übersehen, und nehmen dafür mehr falsch-positive Ergebnisse in Kauf.

Schließt ein Punktwert unter 3 eine Depression aus?

Nein. Zwei Fragen können nicht jedes Symptom, jede funktionelle Einschränkung, jedes Sicherheitsrisiko oder andere Ursachen für eine gedrückte Stimmung abdecken. Wenn die Symptome anhalten, den Alltag beeinträchtigen oder dich beunruhigen, kannst du bei jedem Punktwert eine qualifizierte medizinische Fachkraft um eine umfassendere Untersuchung bitten.

Für wen ist der PHQ-2 geeignet?

Die stärkste Evidenz liegt für die Nutzung als kurzes Erststufen-Screening bei Erwachsenen vor, einschließlich der primärärztlichen Versorgung. Fachkräfte nutzen Depressions-Screenings auch bei Jugendlichen, aber Alter, Sprache, Kultur, eine Schwangerschaft oder die Zeit nach der Geburt sowie das Versorgungsumfeld können beeinflussen, welcher Fragebogen und welcher Schwellenwert angemessen sind.

Prüft der PHQ-2 das Risiko für Selbstverletzung oder Suizid?

Nein. Keine der beiden PHQ-2-Fragen erfasst Gedanken an den Tod, Selbstverletzung oder Suizid. Nutze einen niedrigen Punktwert nicht als Sicherheitsnachweis. Wenn du dir selbst oder anderen Schaden zufügen könntest, nicht für deine Sicherheit sorgen kannst oder in unmittelbarer Gefahr bist, kontaktiere jetzt den Rettungsdienst oder einen Krisendienst vor Ort.

Funktionsweise des PHQ-2-Depressions-Screenings

Das PHQ-2-Depressions-Screening ist ein kostenloses Online-Tool, mit dem die zwei Fragen des öffentlich zugänglichen Patient Health Questionnaire (PHQ-2) bezüglich des Befindens in den vergangenen zwei Wochen beantwortet werden können. Sobald für beide Fragen eine Antwort ausgewählt wurde, berechnet das Tool automatisch die Gesamtpunktzahl auf einer Skala von 0 bis 6 und vergleicht diese mit einem üblichen Schwellenwert für Folgeuntersuchungen.

Das Tool liefert eine sofortige Einordnung des Ergebnisses, um zu verdeutlichen, ob eine umfassendere fachliche Abklärung empfohlen wird. Es stellt keine Depressionsdiagnose dar und prüft keine akuten Sicherheitsrisiken.

Eingabeparameter des Screening-Tools

Das Screening basiert auf zwei zentralen Fragen, die sich auf den Zeitraum der letzten zwei Wochen beziehen:

  1. Wenig Interesse oder Freude an deinen Tätigkeiten
  2. Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit

Für jede dieser beiden Fragen steht eine identische Auswahl aus genau vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung, die mit folgenden Punktwerten belegt sind:

  • An keinem Tag: 0 Punkte
  • An einzelnen Tagen: 1 Punkt
  • An mehr als der Hälfte der Tage: 2 Punkte
  • Beinahe jeden Tag: 3 Punkte

Berechnete Ergebnisse und Ausgaben

Nach der vollständigen Beantwortung beider Fragen gibt das Tool verschiedene Auswertungen und Kontextinformationen aus:

  • Dein PHQ-2-Ergebnis: Die berechnete Gesamtpunktzahl wird im Format „[Punktwert] von 6“ (z. B. „3 von 6“) dargestellt.
  • Antwortpunkte: Eine detaillierte Aufschlüsselung zeigt die Punkte, die den ausgewählten Antworten zugeordnet sind.
  • Üblicher Schwellenwert für Folgeuntersuchungen: Abhängig von der erreichten Punktzahl wird einer von zwei Statuswerten ausgegeben:
    • „Unter dem üblichen Schwellenwert für Folgeuntersuchungen“ (bei einer Gesamtpunktzahl von unter 3)
    • „Erreicht den üblichen Schwellenwert für Folgeuntersuchungen“ (ab einer Gesamtpunktzahl von 3 oder mehr)
  • Folge-Empfehlungen:
    • Bei Werten unter 3: „Dieses Ergebnis schließt eine Depression nicht aus. Wenn diese Gefühle anhalten, den Alltag beeinträchtigen oder dich beunruhigen, kann eine qualifizierte Fachkraft das Gesamtbild beurteilen.“
    • Bei Werten ab 3: „Auf einen Punktwert von 3 oder mehr folgt üblicherweise der PHQ-9 oder ein klinisches Interview. Dieses Ergebnis stellt keine Depressionsdiagnose dar.“
  • Alternativer Schwellenwert: „Einige Screening-Verfahren nutzen einen Schwellenwert von 2 oder mehr, um mehr mögliche Fälle zu erfassen; das führt jedoch auch zu mehr falsch-positiven Ergebnissen.“
  • Quelle der Skala: „Öffentliche PHQ-2-Vorlage; Kroenke, Spitzer & Williams (2003)“.
  • Evidenz und Anwendung: „Ein kurzes Erststufen-Screening für Depressionen, das hauptsächlich bei Erwachsenen untersucht wurde. Alter, Sprache, Kultur und das Versorgungsumfeld können die Interpretation des Ergebnisses beeinflussen.“
  • Einschränkung: „Nur als Screening-Referenz gedacht — kein medizinischer Befund und kein Ersatz für eine umfassendere Untersuchung. Der PHQ-2 misst weder den Schweregrad noch funktionelle Auswirkungen, bipolare Symptome oder andere mögliche Ursachen.“
  • Sicherheitshinweis: „Dieses Kurz-Screening mit zwei Fragen erfasst keine akute Gefährdung“. Wenn du dir selbst oder anderen Schaden zufügen könntest, nicht für deine Sicherheit sorgen kannst oder in unmittelbarer Gefahr bist, kontaktiere jetzt den Rettungsdienst oder einen Krisendienst vor Ort. Tue dies unabhängig von dem hier angezeigten Punktwert.

Berechnungsregeln und unvollständige Eingaben

Die Berechnung des Gesamtergebnisses folgt einer einfachen mathematischen Logik: Die Punktwerte der beiden Einzelfragen (jeweils 0 bis 3) werden zu einer ganzzahligen Gesamtpunktzahl zwischen 0 und 6 addiert.

Solange nicht beide Fragen beantwortet wurden, erfolgt keine Berechnung und es wird kein Schwellenwert-Kontext angezeigt. In diesem unvollständigen Zustand zeigt die Benutzeroberfläche die Überschrift „Dein Ergebnis erscheint hier“ sowie den Hinweistext „Beantworte beide Fragen, um die Gesamtpunktzahl und die Erklärung zum Schwellenwert anzuzeigen.“. Zudem signalisiert eine Statusanzeige mit dem Text „1 Frage verbleibend“ und dem Hinweis „Beantworte beide Fragen, um die Gesamtpunktzahl und die Schwellenwert-Referenz zu sehen.“, dass noch Eingaben fehlen.

Sobald beide Auswahlen getroffen wurden, wechselt die Anzeige zu „Beide Fragen beantwortet — deine Screening-Referenz ist bereit.“. Über die Option „Antworten löschen“ kann das Tool jederzeit in den leeren Ausgangszustand zurückversetzt werden.

Wissenschaftlicher Hintergrund und Schwellenwerte

Der PHQ-2 ist die ultrakurze Variante des Patient Health Questionnaire (PHQ). Die wissenschaftliche Validierung der Zwei-Fragen-Skala geht auf die wegweisende Studie von Kroenke, Spitzer und Williams aus dem Jahr 2003 zurück. In dieser Arbeit wurde nachgewiesen, dass die Erfassung der beiden Kernsymptome einer depressiven Störung – Interessenverlust (Anhedonie) und gedrückte Stimmung – eine hohe Sensitivität und Spezifität als Erststufen-Screening besitzt.

In klinischen Pfaden und Leitlinien, wie denen der U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) für das Depressions-Screening bei Erwachsenen, wird der PHQ-2 häufig als vorgeschaltetes Instrument genutzt. Die Wahl des Schwellenwertes bestimmt dabei die Balance zwischen Sensitivität (wie viele tatsächlich Erkrankte werden erkannt) und Spezifität (wie viele Gesunde werden korrekt als gesund eingestuft):

  • Schwellenwert von 3: Dies ist der in der Fachliteratur am häufigsten etablierte Cut-off-Wert. Er minimiert die Anzahl falsch-positiver Befunde und dient als klarer Indikator dafür, dass eine weiterführende Diagnostik mittels des ausführlicheren PHQ-9 oder eines strukturierten klinischen Interviews eingeleitet werden sollte.
  • Schwellenwert von 2: In manchen Versorgungskontexten wird die Grenze auf 2 Punkte abgesenkt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, auch leichtere oder beginnende depressive Episoden zu erfassen (höhere Sensitivität), führt jedoch im Gegenzug zu einer signifikant höheren Rate an falsch-positiven Ergebnissen, die in der Folgeabklärung widerlegt werden müssen.

Grenzen des Kurz-Screenings

Obwohl der PHQ-2 ein reliables und ökonomisches Instrument für die Erstkontakt-Einschätzung darstellt, weist das Verfahren konzeptionelle Limitationen auf:

  • Keine Diagnosestellung: Ein positives Screening-Ergebnis ist gleichbedeutend mit einem Abklärungsbedarf, nicht mit einer klinischen Diagnose. Eine Depression kann nur durch eine qualifizierte Fachkraft im Rahmen einer umfassenden Untersuchung diagnostiziert werden.
  • Eingeschränkter Symptomumfang: Der PHQ-2 erfasst weder den Schweregrad der Symptomatik noch deren funktionelle Auswirkungen auf den Alltag. Zudem werden bipolare Symptome, somatische Beschwerden oder andere potenzielle Differenzialdiagnosen nicht berücksichtigt.
  • Keine Risikoerfassung: Das Kurz-Screening beinhaltet keine Fragen zu Suizidgedanken oder Selbstverletzung.
  • Demografische Einflüsse: Die Interpretation der Ergebnisse muss stets im Kontext von Alter, Sprache, Kultur und dem spezifischen Versorgungsumfeld erfolgen. Auch besondere Lebensphasen wie eine Schwangerschaft oder die Zeit nach der Geburt beeinflussen die Eignung und Interpretation von Screening-Verfahren.

Datenschutz und lokale Verarbeitung

Die Privatsphäre der Nutzer bleibt bei der Verwendung dieses Online-Tools gewahrt. Die Eingabe der beiden Antworten sowie die Berechnung der Gesamtpunktzahl erfolgen vollständig lokal im Webbrowser des genutzten Endgeräts. Es werden keine Daten auf externe Server hochgeladen, dauerhaft gespeichert oder mit einem Benutzerprofil verknüpft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist der PHQ-2 geeignet?
Die stärkste Evidenz liegt für die Nutzung als kurzes Erststufen-Screening bei Erwachsenen vor, einschließlich der primärärztlichen Versorgung. Fachkräfte nutzen Depressions-Screenings auch bei Jugendlichen, aber Alter, Sprache, Kultur, eine Schwangerschaft oder die Zeit nach der Geburt sowie das Versorgungsumfeld können beeinflussen, welcher Fragebogen und welcher Schwellenwert angemessen sind.

Woher stammen die PHQ-2-Fragen und die Punktebewertung?
Die Fragen sind die ersten beiden Punkte des Patient Health Questionnaire und beziehen sich auf die letzten zwei Wochen. Jede Antwort wird mit 0–3 Punkten bewertet, was eine Gesamtpunktzahl von 0–6 ergibt. Die öffentlich zugängliche Vorlage ist lizenzfrei reproduzierbar, übersetzbar, darstellbar und verbreitbar; die ursprüngliche Validierungsstudie wurde 2003 von Kroenke, Spitzer und Williams veröffentlicht.

Warum zeigt die Seite einen Schwellenwert von 3 an?
Eine Gesamtpunktzahl von 3 oder mehr ist ein häufig genutztes Signal für eine umfassendere Untersuchung, wie den PHQ-9 oder ein klinisches Interview. Es ist ein Screening-Schwellenwert, keine diagnostische Grenze für eine Depression. Einige Versorgungspfade nutzen einen Schwellenwert von 2 oder mehr, wenn es wichtiger ist, möglichst wenige potenzielle Fälle zu übersehen, und nehmen dafür mehr falsch-positive Ergebnisse in Kauf.

Schließt ein Punktwert unter 3 eine Depression aus?
Nein. Zwei Fragen können nicht jedes Symptom, jede funktionelle Einschränkung, jedes Sicherheitsrisiko oder andere Ursachen für eine gedrückte Stimmung abdecken. Wenn die Symptome anhalten, den Alltag beeinträchtigen oder dich beunruhigen, kannst du bei jedem Punktwert eine qualifizierte medizinische Fachkraft um eine umfassendere Untersuchung bitten.

Prüft der PHQ-2 das Risiko für Selbstverletzung oder Suizid?
Nein. Keine der beiden PHQ-2-Fragen erfasst Gedanken an den Tod, Selbstverletzung oder Suizid. Nutze einen niedrigen Punktwert nicht als Sicherheitsnachweis. Wenn du dir selbst oder anderen Schaden zufügen könntest, nicht für deine Sicherheit sorgen kannst oder in unmittelbarer Gefahr bist, kontaktiere jetzt den Rettungsdienst oder einen Krisendienst vor Ort.